experienced Simracing

If you want to finish first, you have to finish first.

Zweitausendundzwölf

PCC 2012 EinsatzfahrzeugDas Jahr ist noch nicht einmal 2 Monate alt, dennoch habe ich schon die erste Meisterschaft absolviert. Auf dem Programm stand der Porsche Carrera Cup beim SimRacing Deutschland e.V.Die Regeln waren die Gleichen, wie auch schon 2011. Das heißt, pro Rennabend gilt es zwei Läufe zu absolvieren: ein Sprintrennen über 15min und ein anschließendes Hauptrennen über 45min. Besonderheit ist dabei, dass die ersten Achtplatzierten des Sprintrennens in umgedrehter Reihenfolge in des Hauptrennen starten. Wie schon im letzten Jahr, fahre ich auch dieses Jahr für die Scuderia RSSW motorsport, im Porsche Cup somit an der Seite von 6 weiteren Teammitgliedern.

Der Auftakt verlief zufriedenstellend. Auf dem Lausitzring platzierte ich mich im Sprintrennen direkt auf P5, das Hauptrennen allerdings verlief nicht so gut, so dass ich auf P10 ankam. Der Anfang war gemacht und weiter ging es nach Spa, Oschersleben und Mugello. In Spa stand sogar ein vierter Rang auf dem Ergebniszettel. Höhepunkt allerdings war für mich der letzte Veranstaltungstag in Watkins Glen. Das Sprintrennen verlief zwar nach einem unverschuldeten Rückfall von P5 auf P21 ohne Punkteausbeute ab, die Chance im Hauptrennen nutze ich dafür umso intensiver. Mit einer unvergleichbaren Aufholjagd schaffte ich es von Startplatz 21 bis auf P4 vorzufahren. Eindeutig das beste Saisonergebnis.

Scuderia RSSW motorsport PCC 2012 LineupDer Porsche Carrera Cup 2012 bot aber noch zwei ganz besondere Höhepunkte für alle Teilnehmer: David Jahn und Robert Lukas, beides reale Porsche Cup Fahrer, bestritten zusammen mit uns virtuellen Fahrer mehrere Rennen. Die Motivation gegen reale Fahrer antreten zu können, gerade nach Aussagen wie “fährt sich wie ein realer Porsche”, war natürlich ungemein hoch. Die Rennfahrer-VIPs blieben ihren Erwartungen auch nicht hinterher, David Jahn fuhr in Spa zwei beachtliche zweite Plätze ein. Die Hoffnung ist groß, mit den sehr sympathischen Fahrern, oder auch mit anderen VIPs, in Zukunft weitere Rennen bestreiten zu dürfen.

Abschließend sollten ein paar statistische Werte nicht unerwähnt bleiben: P7 in der Meisterschaftswertung mit 74 Punkte (Platz 1 erreichte 189 Punkte) von insgesamt 33 eingetragenen Teilnehmern, die besten Platzierungen waren zwei vierte Plätze, schlechteste Platzierung war ein 21. Platz, wobei ich in allen Rennen die Zielflagge sah. Bei 2 von 10 Läufen standen keine Punkte auf dem Tableau.

Der PCC war für mich ein guter Einstand in die Saison 2012. Jetzt gilt es aber, sich auf die Premiumserie DSTM vorzubereiten. Mein Ziel für die mit Preisgeld dotierte Meisterschaft ist erneut, die Top 10 zu erreichen und zusammen mit Teamkollege Rene Nospickel einen dritten Platz in der Teamwertung einfahren zu können. Die Ziele sind forsch, aber nicht unerreichbar. Jetzt heißt es erstmal trainieren, trainieren, trainieren.

Auf eine weiterhin gute Saison 2012!

rFactor2 Beta startet

rFactorJa, es geht los. Doch noch vor Ablauf des Jahres 2011 stellt ISI einen Torrent bereit, der den gesamten Beta Content von rFactor2 enthält. Im offiziellen Forum von ISI findet sich folgender Thread, der auf folgende Seite zum Laden der Torrent Datei hinweist.

Deutlich wird dadurch auch, dass ISI extra für die Beta Phase ein eigenes Forum erstellt hat: Beta Forum. Jetzt heißt es testen und Eindrücke sammeln. Ich bin wirklich gespannt!

Update: Es bleibt zu erwähnen, dass das “Executable” also der ausführbare Teil um die Simulation zu starten, noch nicht an den Mann gebracht wird. Hoffentlich wird die aber sehr bald nachgeschoben.

Filmempfehlung: Senna – Genie, Draufgänger, Legende


Gestern kam ich in den Genuss, mir die BluRay mit dem oben genannten Titel anzuschauen und ich hab nur ein Wort, als Zusammenfassung der Doku über einen der größten Rennfahrer der 80er und 90er Jahres: Grandios!

Ich war wirklich restlos begeistert von den vielen Originalaufnahmen, der Onboardsichten, der sehr guten Erzählweise. Ich bin leider erst zur Formel 1 gestoßen, als das tragische Jahr für Senna einläutete. Aber seit jeher bin ich begeisterter Fan und verpasse nur sehr selten ein Rennen. Die Rivalität mit Prost, die Auseinandersetzungen mit Balestre, alles war mir bis dato nicht in dem Ausmaße bekannt.

Natürlich wird auch das Schicksalsjahr 1994 beleuchtet und natürlich ist es auch mit Melancholie belegt, aber es ist gut zu sehen, dass nicht auf die Tränendrüse gedrückt wird und doch eine würdige Dokumentation über Senna herauskommen kann.

Für mich ist der Film eine klare Kaufempfehlung für jeden Motorsportfan. Ich habe auch direkt die erweiterte Fassung geschaut, die auf der BluRay vorhanden ist, die nicht – wie auf der Packung erwähnt – 120 Minuten lang ist, sondern gute 2,5h läuft.

Fazit: Super gute Bilder und Kamera-einstellungen aus der damaligen Zeit mit einmaligen Sound, der perfekt über eine gute Anlage ins Wohnzimmer katapultiert wird. Eine klare Kaufempfehlung für Weihnachten.


Im Zuge meiner Empfehlung des Films möchte ich auch auf ein Buch hinweisen, dass schon im weit vorher mein Interesse geweckt hatte und welches ich förmlich verschlungen habe. Gerhard Bergers “Zielgerade” ein sehr gutes Buch, in der Berger über seine Formel Karriere spricht und rückblickend natürlich auch auf die Duelle und gemeinsame Zeit mit Senna und Schumacher eingeht. Dabei erfährt man auch viel über die Politik in der Formel 1 in den 80er und 90er, die man auch heute noch mitunter erleben kann.

vracingDisplay – Simracing Display für Android

Nachdem ich sin:speed für iOS schon vorstellte, habe ich gerade bei VirtualR gelesen, dass es nun auch eine App für Android gibt.

vracingDisplayPRO unterstützt momentan rFactor und ist für 4 Euro zu haben. Wer es testen möchte, kann dies natürlich kostenfrei tun. Lest aber dafür die Anleitung auf der offiziellen Homepage von Gniewko Ostrowski, denn die App ist nicht trivialer Weise aus dem Android Market herunterladbar.

Ein Video, wie das Display ausschaut gibt es natürlich auch:

In a Nutshell: rFactor 2 Beta Details, GTR3 und Gran Turismo 6

rFactor 2 Beta Details

rFactorTim Wheatley hat sich zu der Beta von rFactor 2 geäußert. So wird in der Beta voraussichtlich folgender Inhalt zu testen sein:

  • 1 lizenziertes 66er F1 Fahrzeug
  • 3 Strecken: Spa, Monaco und eine weitere (?!)
  • Renault Megane, Formula Renault 3.5
  • Höchstwahrscheinlich folgende 3 Strecken: Malaysia, Portugal, Mills

Weder bezüglich des Startdatums der Beta, noch zum offiziellen Release von rFactor 2 sind Neuigkeiten bekannt. Hier der Originaltext von Tim Wheatley:

1 licensed 1966 F1 car, with generic fillers.
3 tracks: Spa, Monaco, and another.

Renault Megane, Formula Renault 3.5
3 tracks (most likely), Malaysia, Portugal, Mills.

Obviously, decisions could change this, and the unannounced track and car will be announced most likely together. Although there is a nice teaser inserted into the forum header now.

GTR3 Homepage gestartet

GTR3 TeaserUnter www.gtr3.com lässt sich schon erahnen, was SimBin aktuell in der Mache hat. Leider gibt es keine Details zum Inhalt oder Umfang vom Nachfolger des erfolgreichen GTR bzw. GTR2. Was man zu hören bekommt ist jedenfalls beeindruckend.

Auch für die dritte Auflage ist das Motto “Get real”. Und darf man dem Tonbeispiel auf der Seite, sowie der immer wieder zu erahnenden Screenshots glauben, dürfte das keine Übertreibung darstellen.

Update:
Raceroom veröffentlichte soeben ein Interview mit Henrik Roos (CEO bei SimBin Studios) und Chris Speed (SimBin’s Executive Producer). Während es auch in dem Interview keine größeren Details, als die sehr guten Soundsamples bekannt werden (Chris: “We have definitely raised the bar when it comes to the sounds in GTR3.”), so erfährt der geneigte Leser zumindest, dass es am 15.12.2011 erste Details zum Spiel geben wird. (Henrik: “You will see the 15th of December. We will gradually increase the information flow and I can promise we have so much to tell and show! Also, we will show visuals when the time is right.”)

Gran Turismo 6

“Of course we’re working on GT6 already” ist die knackige Aussage von Kazunori Yamauchi. Es gibt zwar keine Details, Yamauchi verweist aber darauf, dass alles was nicht per DLC zu GT5 veröffentlicht werden kann, wird Bestandteil von GT6 werden. Das ist zwar so ungenau, wie die Fahrpläne der Bahn, lässt aber darauf hoffen, dass die Reihe des besten Konsolensimulators der PS3 nicht mit dem fünften Teil zuende gehen wird.

Yamauchi sagt im gleichen Interview allerdings auch, dass man mit GT5 und den bisher veröffentlichten 15 Updates eine solide Basis für gute DLCs geschaffen wurde. Es bleibt also zu erwarten, dass auch in Zukunft die Entwicklung am bisherigen Aushängeschild für Racer von Sonys Konsole weiter getrieben und mit erweiterbaren Inhalt aufgewertet wird.

“It’s been about a year since we’ve released the game and in the interim we’ve had about 15 updates that were performed on the game. These set up the basic platform for the system,” Yamauchi told IGN. “Now that we have that out of the way, we’re ready to release more expansions and content to add to the game.”

(via)

Neues Design

Das alte Design störte mich doch ein wenig. Es war unübersichtlich und zu überladen. Mit dem neuen Style kommt nicht nur mehr Übersichtlichkeit in den Blog, sondern es ist direkt HTML5 konform.

Darüberhinaus habe ich auch eine neue Seite hinzugefügt: Unter Erfolge lässt sich von nun an meine Karriere verfolgen. Obwohl meine Karriere deutlich vor 2011 begann, so habe ich leider nichts zum Nachverfolgen der Jahre zuvor. Getreu dem Motto “Besser später, als nie” sind somit alle Erfolge von diesem und kommenden Jahren aufgezeichnet.

Saison 2011 ein Fazit

Da ist sie nun ins Land gegangen, die Saison 2011. Nach einer Pause von guten 3 Jahren habe ich endlich wieder eine sehr aktive und auch rennreiche Saison hinter mich gebracht. Alles in allem bin ich doch sehr zufrieden. Nach der Abstinenz musste sich erstmal wieder Erfahrung und auch Konstanz einstellen. Während ich früher immer viel damit zu kämpfen hatte, Runden wirklich fehlerfrei abzuspulen, habe ich zumindest früh im Jahr die Erkenntnis gelangt, dass mir das besser gelingt, als je zuvor. Zwar sind fehlerfrei Renndistanzen noch immer das oberste Ziel und auch noch immer nicht erreicht, aber die Fehler haben sich wenigstens dermaßen gelindert, dass die Zielflagge in vielen Fällen gesehen werden konnte. Es bleibt noch zu erwähnen, dass ich alle Rennen in diesem Jahr ausschließlich beim SimRacing Deutschland e.V. als aktives Vereinsmitglied gefahren bin.

Los ging es im Januar mit einem kleinen Cup, der mit den Fahrzeugen des PCC2007 ausgetragen wurde. Ich nahm ihn als Anlass, mich für auf die Preisgeldsaison in der Teamplay DSTM (Deutsche Simracing Tourenwagen Meisterschaft) vorzubereiten. So schaffte ich es die ersten 3 von 5 Veranstaltungen mit jeweils 2 Rennen mitzufahren und im Gesamtklassement den 10. Platz zu erreichen. Offensichtlich konnte ich dabei genug Eindruck hinterlassen, um von Rene Nospickel im Auftrag des RSSW motorsport Teams angefragt zu werden, ob ich nicht sein Teammitglied in der DSTM werden möchte. Da ich noch als Alleinkämpfer hätte antreten müssen, fiel mir die Zusage nicht schwer. Somit stand das Engagement und auch die Motivation für die kommende große Meisterschaft für 2011.

Die DSTM ist eine der zwei Premiumserien des SRD e.V. und mit einem Preisgeld von 1500 EUR dotiert. Wobei es Gewinnausschüttungen bis zu Platz 12 gibt. Mein Ziel war es, mich möglichst konstant in den Top 10 zu halten und schlussendlich auch in der Gesamtwertung zu platzieren. Im Verlauf der Saison musste ich allerdings nicht nur damit kämpfen, das Fahrzeug, sondern auch eine Vielzahl der Strecken kennenzulernen. Definitiv ein Handicap gegenüber den anderen Meisterschaftskonkurrenten, als auch meinem Teamkollegen. Da die DSTM schon in die zweite Saison ging, war natürlich ein Erfahrungsnachteil auf meiner Seite. Nichts desto trotz schaffte ich es, mich immer wieder in der Nähe oder gar in den Top 10 zu platzieren. Das beste Ergebnis fuhr ich im sechsten von 12 Läufen auf der Strecke von Toban, USA ein. Ein fünfter Platz und eine Menge Stolz nahm ich aus der Halbzeit der Saison mit. Leider musste ich im letzten Renndrittel einen Ausfall auf dem Norisring und eine Nicht-Teilnahme am Finallauf hinnehmen, so dass ich 10 der 12 Läufe bestritt und nur bei einem Lauf die Zielflagge nicht erreichte. Unter dem Strich verbuchte ich einen 11. Platz in der Gesamtfahrerwertung, was leider knapp am Saisonziel vorbei ist, aber in der Teamwertung haben wir einen soliden vierten Platz, der lange Zeit Ambitionen auf Platz 3 aufwies, einfahren können. Auch hier zwar knapp am Podium vorbei, aber sicherlich keine schlechte Platzierung.

Unerwartetes Highlight bildete für mich die Virtual Race of Champions (VROC), die eine offene Meisterschaft über 10 Rennen, großteils zu je 2 Läufen, umfasste. Ich bin mit der Intention an die Meisterschaft gegangen, die ersten Rennen auf jeden Fall mitzufahren, mich aber größtenteils auf die DSTM zu konzentrieren. Der Anfang war dabei so gestaltet, dass er direkt in der Sommerpause der DSTM stattfand, es also nicht zu Kollisionen mit der anderen Meisterschaft kam. Die Besonderheit der VROC liegt aber darin, dass jeder Rennabend mit anderen Mods und unterschiedlichsten Strecken gefahren wird. Angefangen bei BMW Minis, über Formel BMW und Ferrari Challenge bis hin zu Indycar, Nascar und schlussendlich der australischen V8 Serie war nahezu alles vertreten, was das Racerherz höher schlagen lässt.

Der Auftakt gelang mit überraschend nach Maß. Ein zweiter und sechster Platz am ersten Rennabend katapultierten mich tatsächlich an die Spitze der Wertung, die ich auch 3 Rennen lang genießen durfte. Erst zur Meisterschaftshalbzeit musste ich ein Rennen auslassen und sah mich dann auf dem dritten Platz wieder. Höhepunkt fahrerischer, aber auch tragischer Natur bildete für mich das fünfte Rennen auf dem Oval von Indianapolis mit den Indycar Fahrzeugen. Konnte ich in der Qualifikation meine erste Pole der Karriere herausfahren, lag Licht und Schatten dermaßen nah beieinander, dass ich durch einen Rechenfehler das Rennen kurz vor Schluss aufgrund von Spritmangel auf Platz 1 liegend aufgeben musste. Der Frust war groß, aber der Lerneffekt nicht minder gering. Im weiteren Verlauf habe ich an jedem Rennen teilgenommen, so dass ich an 9 von 10 Rennabenden anwesend war und hier – aus meiner Sicht – sensationell den dritten Platz in der Gesamtwertung halten konnte. Eine herausragend und denkwürdige Meisterschaft für mich, die ihren Abschluss in Bathurst mit den V8 Fahrzeugen fand. Ich schaffte es tatsächlich in beiden Läufen jeweils den dritten Platz einzufahren und somit zwei Mal auf dem Podium zu stehen und schlussendlich natürlich auch zwei Mal ein Interview geben zu dürfen.

Resümierend bin ich hoch zufrieden mit der Saison. Meine durchschnittliche Platzierung über alle Läufe liegt zwischen Platz 7 und 8 (7,52). Ich habe insgesamt über 4500 Runden in den diversen Fahrzeugen absolviert und schlussendlich an 22 Rennabenden mit insgesamt 32 Läufen teilgenommen, wobei ich 4 Läufe nicht beendet habe. Für das kommende Jahr will ich auf jeden Fall wieder im Tourenwagen bereich an den Start gehen und, wenn es zeitlich und logistisch passt, Erfahrungen in einem Langstreckencup sammeln.

Ich gehe nun zufrieden aus dem Simracing Jahr 2011 in den Jahreswechsel und bin natürlich hoch motiviert für das nächste Jahr. Speziellen dank möchte ich nochmals gesondert an Rene Nospickel loswerden, der mir immer wieder geduldig die Linien diverser Strecken gezeigt und mir Tipps gegeben hat. Im Gegenzug konnte ich ihm hoffentlich mit dem ein oder anderen Setup zu einer guten Platzierung verhelfen. Ich hoffe, dass unsere Arbeit auch in den kommenden Meisterschaften so gut weitergehen wird.

C.A.R.S. mit neuem Build und Weihnachtsgeschenk

C.A.R.S. LogoWie jeden Freitag liefern Slightly Mad Studios den neuesten Build vom C.A.R.S. Project an alle Mitglieder. In den letzten Wochen hat sich einiges getan:

  • Gumpert Apollo Sport als neues Fahrzeug hinzugefügt
  • Belgian Forrest (Spa) und California Raceway hielten Einzug
  • Caterham Classic, Caterham R500 Superlight und Caterham SP/300.R als voll lizenzierte Fahrzeuge aufgenommen
  • Chesterfield & Summerton zwei Kart Strecken sind für die Projekttester von C.A.R.S. befahrbar

Aber zum Weihnachtsfest liefern SMS ein besonderes Schmankerl für seine Entwicklungshelfer aus: Die Eurogamer Hotlap Competition.
Das Prinzip ist dabei einfach. Jeder Teilnehmer kann mit dem neuesten Build am Wettbewerb teilnehmen und eine Reise zu den SMS Studios in London gewinnen. Dabei hat er dann die Möglichkeit an der Umsetzung einer Strecke mitzuarbeiten (und lernt das gesamte Team persönlich kennen).

Die Regel dabei sind einfach: Mit einem Caterham R500 Superlight soll die schnellste Rundenzeit auf Connecticut Hill Short gefahren werden. Setups sind dabei ausdrücklich erlaubt und das Event läuft ganze zwei Wochen. Damit sollte jeder bis zum 16.12.2011 Zeit haben, eine Rundenzeit in den Asphalt zu brennen, die unschlagbar ist.

Sicherlich ein genialer Schachzug, um die Helfer zu belohnen, aber auch potenzielle Neumitglieder aus der Community zu motivieren, dem Projekt beizutreten. Mal schauen, welche Zeit ich persönlich herausfahren kann.

Hier der Originalkommentar:

The Team Member with the fastest time on the leaderboard at the end of the competition will get to visit the Slightly Mad Studios London office and design their dream track with the team!

Und hier der Link zum Originalpost von Slightly Mad Studios im WMD Portal.

Es wird ernst um rFactor 2 – ISI veröffentlicht Details zur Preisgestaltung & Infos zur Open Beta

rFactorPreisgestaltung

Über ihre Facebook-Seite hat ISI die Preisstruktur für rFactor 2 bekanntgegeben. Nachzulesen ist selbige im Forum von Image Space Inc. und zwar genau hier. Die Angaben beziehen sich momentan auf den US-Markt und sind daher auch in US-Dollar angegeben. rFactor 2 wird voraussichtlich $43.99 kosten und sowohl einen Single-Player Modus beinhalten, als auch einen 12-monatigen Zugang zum Online Account. Ein weiteres Jahr Online-Account schlägt mit $12.99 zu Buche.

In the USA, rF2 will sell for $43.99. This will allow unlimited access to single player and mod development mode. It will also include one year access to an online account. Additional one year access to the online account can be purchased for $12.99.

Was genau beinhaltet dieser Online Account? ISI spricht hierbei von einem Zugang zu Multiplayer Rennen, sowohl automatische Updates. Darüberhinaus garantiert die Online Service will auch ein Update-Mechanismus für bestehende Mods, wodurch alle Clients auf dem aktuellsten Stand gehalten werden können und – hoffentlich – Missmatches unterbindet. Geplant sind des Weiteren auch online Statistiken.

Wer also an Liga-Rennen teilnehmen möchte, wird neben der Teilnahme-Gebühr für die Liga / den Verein auch die Kosten für den Online Service von rFactor 2 mit einberechnen müssen.

 

Open Beta

Die Open Beta Phase soll hauptsächlich für Modder und Modding Groups gedacht sein. Grundsätzlich kann aber jeder dran teilnehmen. Voraussetzung ist die Bezahlung der rFactor 2 Kopie. Dafür bekommt der Teilnehmer allerdings nicht nur einen 12monatigen rF2-Online Zugang sondern ein halbes Jahr oben drauf, somit also 18 Monate.

Tja, damit sind zwar genauere Details bekannt, über ein genaues Datum schweigt man aber weiterhin. Nichts desto trotz verdichten sich die Anzeichen, dass zumindest die Beta Phase in nicht allzu weiter Ferne steht.

Minimale Serveranforderungen für rFactor 2 bekannt

rFactor

In den Foren von Image Space Inc. finden sich mittlerweile Details zu den Hardware-Anforderungen, die ein rFactor 2 Server mindestens leisten soll. Nachdem schon die Anforderungen des Spieles genannt wurden, ist das ein weiterer wichtiger Anhaltspunkt auf ein baldiges Release des lang erwarteten Simulators.

Zu der Server Anforderungen: Interessanterweise reicht eine Leitung mit 96 KBits/s Upload aus, um einen Server mit für 10 Teilnehmer zu hosten. Auch die CPU und RAM Anforderungen scheinen recht moderat zu sein. Für ein 10 Teilnehmer Feld sind wohl 200 MB Speicherverbrauch pro Server Instanz veranschlagt, für eine Teilnehmeranzahl zwischen 20 und 30 Leuten sei der Speicherverbrauch bei ca. 400MB.

Natürlich muss erwähnt bleiben, dass es sich um Richtwerte handelt, die je nach Fahrzeuge und Strecke variieren können. Darüberhinaus dürften das Daten für einen dedizierten Server darstellen. Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Anforderungen recht moderat sind und einen Einsatz auch in kleineren Ligen gewährleisten dürfte.

rFactor 2 soll Ende des Jahres 2011 für die Community bereit stehen. Ob als finale Version oder in Form einer Beta Version ist bislang noch offen.