Die Formel könnte ich gern noch weiter verlängern. Sie bedeutet nichts anderes als 2 mal hintereinander den 4. Platz in 4 Tagen. Die vergangenen Tage zähle ich wohl zu meinen Highlights 2012. Erst errang ich einen 4. Platz beim vorletzten Lauf der Teamplay DSTM in Zandvoort, um am darauffolgenden Mittwoch den ersten Veranstaltungstag der Simracing Deutschland DGTC mitzufahren und mich im Hauptrennen auf den eben selbigen Platz zu katapultieren.
Teamplay DSTM Lauf 11 – Zandvoort
Auf die Teamplay DSTM ist natürlich nach wie vor mein Hauptaugenmerk gerichtet. Leider konnte ich zum genannten Rennen nicht allzu viel trainieren, wie ich es für gewöhnlich einplane. Nichts desto trotz wusste ich allerdings, dass meine Zeit für eine gute Platzierung unter den Top 10 reichen würde. Also ging ich gut motiviert in die Qualifikation und erreichte auch die 8. Position nach Ablauf der 20 Minuten. Da im Feld diesmal mehrere reale Piloten vorhanden waren, wäre eine Teilnehmer-bereinigte Reihenfolge sogar P6. Alles im Soll, also.
Das Rennen bot mir dann jedoch Spektakel ohne Ende. Während ich von Beginn bis Mitte der Saison mit meinen Starts zu kämpfen hatte und keine Platzverluste auf den ersten Metern schon bejubelt wurden, hat sich das Bild in den letzten Rennen deutlich gebessert. Was allerdings in Zandvoort klappte, erlebt man wohl nur selten. Durch einen super guten Start und optimales Ausnutzen der Drehzal vs. Gripaufbau, schaffte ich es tatsächlich in den wenigen Metern von Startplatz 8 bis Kurve 1 auf P2 (!!!) vorzupreschen. Hielt diese Position eine weitere Kurve durch und reihte mich dann auf P3 ein.
Mit dem Bewusstsein, die Zeiten der zwei vor mir fahrenden Fahrzeuge, aber auch einiger hinter mir platzierten Fahrer mitgehen zu können, stellte ich mich auf Position-Halten ein. Das gelang mir gute 3 oder 4 Runden (von 48), bis ich allmählich auf P6 durchgereicht wurde. Eine Position die durchaus gut ist und meinen aktuellen Leistungen entspricht. Viel mehr freute ich mich über die Platzierung meines Teamkollegen, Rene, der sich auf P3 vorgekämpft hatte und bei aktuellem Ausgang des Rennens, wir beide wunderbar das Teamergebnis in der Meisterschaft aufbessern würden. Bis zur Halbzeit des Rennens. Mit einem jähen Ende musste sich Rene technischen Problemen beugen und seine äußerst aussichtsreiche Podiumsposition aufgeben und sogar das Rennen beenden (leider ist bei einem Disconnect nichts anderes möglich).
Mit einem weinenden und lachenden Auge befand ich mich nun auf P5 und im Inbegriff eine neue Saisonbestplatzierung einzufahren. Da ich genügend Abstand nach hinten (-15 Sekunden), aber auch hohen Rückstand auf den Vordermann genoss (+20 Sekunden), richtete ich mich im letzten Renndrittel auf meiner Position ein und versuchte alles, um das Fahrzeug um den Kurs und heil ins Ziel zu bringen. Die Dramatik nahm allerdings dramatisch zu, als sich Patrick Lumma (Realfahrer) erst eine Drive-Through einhandelte und schlussendlich sogar ausfiel. Da Patrick direkt vor mir lag, erbte ich somit unerwartet P4 und sah das Podium sogar in Nähe (wenn auch nicht greifbar). In den letzten Runden bemerkte ich meine besseren Reifen, indem ich die Rundenzeiten beobachtet, konnte auf P3 auch aufholen, aber den Abstand lediglich von gut 30 Sekunden auf 20 Sekunden drücken.
Der Abstand war hoch, aber auch erwartet. Da sich auf P2 David Jahn platzierte, bekam ich sogar die Meisterschaftspunkte des Drittplatzierten und konnte mich über mein bestes Saison- und Premiumserienergebnis erfreuen.
Mit den 22 Punkten, die ich für den dritten Platz bekam, konnte ich mich in der Fahrerwertung der Teamplay DSTM 2012 von Platz 11 auf Platz 8 vorschieben, liege mit +13 Zählern souverän in den Top 10 und habe eine gute Basis für eine abschließende Positionierung in den Top 10 gelegt.
Hier der Auszug aus der Fahrerwertung
7. – Rene Nospickel – 80 Punkte
8. – Peter Osburg – 72
9. – Peter Mannweiler – 68
10. – Sascha Glatter – 66
11. – Lars Kober – 59
In der Teamwertung liegen wir aktuell auf P5 mit -9 Punkte auf den Viertplatzierten und +36 auf den Verfolger. Damit ist es so gut wie sicher, dass wir P5 behalten werden, spannend wird sein, ob wir die 9 Punkte noch aufholen und somit P4 einfahren können.
DGTC – Hockenheim 1979
Gestern stand der erste Veranstaltungstag der DGTC (Deutscher GT Cup) auf dem Hockenheimring mit dem Layout von 1979 auf dem Programm. Da der Cup als reines Funevent zu betrachten ist, liegt meinerseits hier natürlich kein Schwerpunkt drauf. Dass ich die Qualifikation mit P12 war zwar nicht geplant, da ich eine gute Sekunde von meiner Bestzeit entfernt blieb, stellte aber auch kein Weltuntergang dar. Ich motivierte mich damit, spannende Zweikämpfe führen und sagen zu können, in einem Feld mit David Jahn und Philipp Eng gefahren zu sein.
Die DGTC ist auf 2 Einzelrennen ausgelegt, ein kurzes Sprintrennen über 20 Minuten, für welches die Qualifikation die Startaufstellung bestimmt und ein Hauptrennen über 40 Minuten, welches durch die Zielankunft des Sprintrennens definiert wird, wobei die ersten Acht in umgedrehter Reihenfolge starten.
In der Tat schaffte ich es, mich im Sprintrennen von P12 auf P8 vorzukämpfen und somit die Pole Position für das Hauptrennen einzusacken. Unterwegs mit einem Ferrari F458 stellte ich schon im Warm-Up fest, dass das Auto lieber einen rollenden, als einen stehenden Start bevorzugte.
Gut möglich, dass auch ich es war, der sich nicht imstande sah, mit dem Auto gut vom Fleck zu kommen. Bestätigung sah ich auch direkt beim Start zum Hauptrennen, von P1 auf P7 ging es in nur gut 200m. Desaströs, aber wie gesagt, das Racing stand im Vordergrund. Souverän verbrachte ich dann allerdings den Großteil des Rennens auf P6 hinter Ulf Truschkat und vor Lars Kober. Lars war es dann auch, der mich zur Rennhalbzeit überholen konnte. 2 Runden später entschloss sich Ulf zu einem Fahrfehler, so dass ich an ihm vorbei kam.
Gute Windschattenduelle ohne weitere Positionsänderungen folgten und brachten genau das, was ich mir vom Cup erhoffte: Spaß! In den letzten Rennrunden kam es dann zu einem Fehler 2er Fahrer aus den Top 4, den man nur selten sieht. Aufgrund einer falschen Berechnung der Spritmenge mussten beide Fahrer nahezu zeitgleich an die Box und nachtanken. Aufgrund des Zeitverlustes durch den jeweiligen Stopp, schob ich mich vorbei und somit auf P3 vor. Mit viel Adrenalin und Furcht vor überfallartigen Attacken Ulfs, ging ich somit in die letzte Runde. Tatsächlich unterlief mir bei dem Versuch so vorsichtig und formatfüllend wie möglich zu fahren ein Fehler 3 Runden vor Schluss. Eine nicht optimal erwischte Kurve reichte Ulf aus, an mir vorbei zu gehen und mit einem minimalen Vorsprung von gerade mal 0.187 Sekunden das Rennen auf P3 zu beenden.
Auch wenn etwas betrübt, freue ich mich natürlich auch hier über P4 und den noch viel mehr erlebten Spaß und Adrenalinschub an einem Mittwochabend. So kann es weitergehen. Ich freue mich auf die nächsten Rennen.
In der Fahrerwertung liege ich damit nach den ersten beiden Läufen auf P3. Was allerdings nichts zu bedeuten hat, da ich von 6 Veranstaltungen an 2 nicht teilnehmen kann.






Ganz recht, momentan ist Sommerpause. Das heißt beim
Doch anders, als im letzten Jahr, möchte ich mein Hauptaugenmerk gar nicht so sehr auf die Serie mit den unterschiedlichen Mods legen. Dieses Jahr haben wir uns bei 












