experienced Simracing

If you want to finish first, you have to finish first.

A letter from Australia – G25 Brake Mod von GTEYE

A letter from AustraliaAm Donnerstag kam ein Brief … ein Brief aus Australien. Inhalt: Eine Feder, genauer gesagt eine “progressive coil spring”. Bestellt hatte ich sie über Ebay, Mitte Februar. Was ist an dieser Feder nun so besonders? Naja, ihr werdet es dem Titel entnommen haben, es handelt sich um eine Feder, die gegen die originale Feder des Bremspedals des Logitech G25 getauscht wird.

Progressiv bedeutet an der Stelle, dass der Kraftaufwand, um die Feder zusammen zu drücken, stärker wird, je mehr Weg zurück gelegt wurde. Die originale Feder hatte einen linearen Kraftaufwand. Im Wesentlichen bedeutet es, dass man sich das Bremsverhalten mittels des nötigen Kraftaufwandes, nicht aufgrund des zurückgelegten Weges durch den Fuß merken muss. Aus psychologischer Sicht ist es wohl so, dass sich der Körper das Verhalten durch die neue Feder wohl eher und besser einprägen kann.

Sei es drum, neben dem psychologisch, physiologischen Effekt ist natürlich eine Bremse, dessen Gegendruck stärker wird, je weiter ich sie durchdrücke, realistischer, als das Originalverhalten der Pedalerie.

Der Umbau war schnell erledigt. Ungefähr eine halbe Stunde hat es gedauert, die Pedalaufsätze abzumontieren, die Schrauben zu lösen, das Gehäuse zu öffnen, die Feder auszutauschen und alles wieder zusammen zu setzen. Es ist keine Schraube übrig geblieben, das Gaspedal wirkt noch immer als Gaspedal, Kupplung als Kupplung und die Bremse ist nun nicht nur realistischer, sondern auch stärker!

Ob der Umbau schnellere Rundenzeiten zulässt, kann ich noch nicht sagen. Dass es sich besser anfühlt ist gewiss. Einziger Wehrmutstropfen: Für eine Renndistanz werde ich wohl nicht mehr drum herum kommen, Schuhe anzuziehen. Die Kraft, die von Fuß und Bein ausgehen muss ist nicht zu vernachlässigen. Was vorher nur mit Socken ging, fordert nun wohl Rennschuhe.

Am Ende mal wieder ein paar Fakten: Die Feder hat mich ca. 25 Euro gekostet, bestellen lässt sie sich nur über Ebay. Der Versand erfolgt aus Australien und benötigt daher natürlich deutlich mehr, als nur 2 Tage.

Fazit: Ich bin zufrieden! Ich habe lange überlegt, die Pedalen zu wechseln und gegen solche zu tauschen, bei denen die Bremse mit LoadCell ausgestattet ist. Das Vorhaben kann ich nun getrost ad acta legen und die Zufriedenheit mit meinem Custom-G25 ist wieder deutlich gestiegen.

Zum Schluss noch ein paar Bilder vom Umbau, sonst glaubt mir das am Ende keiner.

Ausbaustufe 2 des Cockpits beendet

Da ich unerwarteter Weise meinen alten 42″ TFT TV nicht mehr benötige, hab ich mich dazu entschlossen, ihn einfach für mein Cockpit einzubinden. Der Umstieg von 19″ auf 42″ ist derart enorm gewesen, dass mein breites Grinsen dauerhaft für mindestens 24 Stunden auf mein Gesicht gebrannt war.

Der Effekt ist enorm! Zum einen musste ich den Bildschirm nun deutlich von mir weg bringen und zum anderen fühlt man sich jetzt wirklich im Geschehen drin. Damit muss ich nun nicht mehr mit dem Gedanken eines Triple Monitor Setups spielen. So wie die Bildgewalt nun ist, bin ich voll und ganz zufrieden. Ihr könnt euch sogar selbst überzeugen:

Darüber hinaus habe ich mir im Urlaub nun ein paar Handschuhe gegönnt. Das Fahren ohne Handschuhe wurde allmählich unangenehm und ich war auf der Suche nach einer guten Lösung. Da ich im geschlossenen Raum bin, benötige ich auch keine komplett geschlossenen Handschuhe, immerhin geht es ja nicht darum, sich die Hände warm zu halten. Ich habe mich also für Running Gloves entschieden. Vor 10 Jahren waren die das perfekte Gadget für BMX Fahrer, heute nennt man sie das perfekte Utensil zum Joggen. Wie auch immer, für mich sind sie das perfekt Utensil fürs Simracing.

Mein Cockpit

Logitech G25

Logitech G25 (2008)

Zugegeben, bei meinem Aufbau von Cockpit zu reden, ist noch etwas übertrieben. Dennoch bin ich zufrieden, mit dem was ich momentan besitze und aufgebaut habe … naja … soweit man zufrieden sein kann. Verbesserungsmöglichkeiten finden sich ja tatsächlich immer.

Die erste Komponente war logischerweise das Lenkrad. Anfangs besaß ich ein ganz simples Gerät (ich glaube von Logitech), komplett ohne Buttons und Force Feedback. Es tat seinen Dienst und war mit F1 Grand Prix 2 einfach ein geniales Fahrgefühl. Viel besser als mit Joystick über die Geraden von Monza oder dem Tunnel von Monaco zu heizen. Mit meinen 12 Jahren fühlte sich das endlich an wie Auto-Fahren.

Continue reading